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Drittes Kapitel.
— Ein Körnchen Staub,
Das unſern Becher trübt, verleidet uns Den Trank nach dem wir lange dürſteten; Ein roſt'ger Nagel, der am Compaß liegt,
nacht dieſen falſch, und läßt das Laſtſchiff ſcheitern⸗ So wird ein kleiner Anlaß zum Verdruß Der Freundſchaft Bande zwiſchen Fürſten löſen, Und ihre edelſten Entwürfe hemmen.
Der Kreuzzug.
Der Leſer kann nun nicht mehr ungewiß ſeyn, wer der nubiſche Sclave wirklich war; in welcher Abſicht er ſich in Richards Lager begeben hatte; und warum und mit welcher Hoffnung er ſich jetzt neben der Perſon des engliſchen Monarchen befand, als dieſer, umgeben von ſeinen tapfern Pairs von Eng⸗ land und der Normandie auf dem Gipfel des heili⸗ gen Georgsbergs ſtand, die Fahne von England ne⸗ ben ſich, die von dem vortreffllichſten Manne in dem Heere getragen wurde, naͤmlich von ſeinem natuͤrli⸗ chen Bruder Wilhelm mit dem langen Schwerdte, Grafen von Salisbury, einer Frucht der Liebe Hein⸗ richs II. zu der beruͤhmten Roſamunde von Wood⸗ ſtock.
In Folge verſchiedener Aeußerungen in den Un⸗ terredungen des Koͤnigs mit Neville am vorhergehen⸗


