8— hofmeiſter an, d3 er aufſtehen muͤſſe. Er that es ohne weitere Antwort, und folgte ihm im Mondlichte da⸗ hin, wo die Kameele ſtanden, von denen die meiſten ſchon beladen waren; nur eines lag noch auf den Knieen, um ſeine Ladung vollends zu erhalten.
In einiger Entfernung von den Kameelen ſtand eine Anzahl bereits geſattelter und gezaͤumter Pferde, und Hakim ſelbſt erſchien und ſchwang ſich auf eines derſelben mit ſo viel Behendigkeit, als der ernſte An⸗ ſtand ſeines Charakters es erlaubte, und ertheilte den Befehl, daß ein anderes, das er genau bezeichnete, Sir Kenneth vorgefuͤhrt werden ſollte. Ein engliſcher Offi⸗ zier war bei dem Gefolge, um ſie durch das Lager der Kreuzfahrer zu geleiten, und ſich zu uͤberzeugen, daß ſie es in Sicherheit verließen. Das Zelt, das ſie ver⸗ laſſen hatten, wurde indeſſen mit großer Eile abgebro⸗ chen, und die Pfaͤhle und Bedeckungen machten die Ladung des letzten Kameels aus. Der Arzt recitirte nun in feierlichem Tone den Vers des Koran:„Gott ſey unſer Fuͤhrer, und Muhamed unſer Beſchuͤtzer in der Wuͤſte, wie auf der waſſerreichen Flur.“ Die ganze Cavalcade ſetzte ſich hierauf augenblicklich in Bewe⸗ gung. 3
Als ſie das Lager durchzogen, wurden ſie von den verſchiedenen Schildwachen angerufen, die daſelbſt auf⸗ geſtellt waren; ſie wurden entweder ſchweigend voruͤberge⸗ laſſen, oder hoͤrten einen Fluch auf ihren Propheten mur⸗ meln, wenn ſie an dem Poſten eines eifrigern Kreuz⸗


