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Sicherheit durch ſtarke Feſtungen verbuͤrgt, und was mehr als alles iſt, fuͤr die Sicherheit der heiligen Stadt durch die Erhebung Richards zum Schutzkoͤnig von Jeruſalem Gewaͤhr geleiſtet wird.“
„Wie,“ rief Richard, indem ſeine Augen von einem ungewoͤhnlichen Feuer funkelten—„ich— ich, der Schutzkoͤnig der heiligen Stadt! der Sieg ſelbſt— wenn es wirklich Sieg iſt, koͤnnte nicht mehr erlan⸗ gen— und kaum ſo viel mit abgeneigten und uneini⸗ gen Streitkraͤften.— Allein will Saladin in dem hei⸗ ligen Lande noch Herr ſeyn?“ 4
„Als ein verbuͤndeter Souverain,“ entgegnete der Praͤlat,„als der geſchworne Verbuͤndeter des maͤch⸗ tigen Richard, ſeines Verwandten— wenn es erlaubt iſt— durch Heurath.“
„Durch Heurath!“ ſagte Richard erſtaunt, jedoch nicht ſo ſehr, als der Praͤlat erwartet hatte.„Ha!— ja— Edith Plantagenet. Traͤumte mir hievon?— oder hat es mir jemand geſagt? Mein Kopf iſt noch ſchwach von jenem Fieber, und iſt zu dem ſehr ange⸗ ſtrengt worden— war es der Schotte, oder Hakim, oder jener heilige Einſiedler, der auf einen ſo raſen⸗ den Anſchlag hindeutete?“ 114
„Hoͤchſt wahrſcheinlich der Einſiedler von Engad⸗ di,“ ſagte der Erzbiſchof;„denn er hat viel in dieſer Sache gethan. Seit ſich Unzufriedenheit unter den Furſten offenbarte, und eine Trennung ihrer Streit⸗ kraͤfte unvermeidlich ſchien, hat er viele Berathungen mit Chriſten und Heyden gehalten, um eine Verglei⸗ chung zu Stande zu bringen, die der Chriſtenheit we⸗ nigſtens theilweiſe die Gegenſtaͤnde verleihen wuͤrde, um derentwillen dieſer heilige Krieg gefuͤhrt wird.“
„Meine Verwandte einem Unglaͤubigen,— ha!“ rief Richard aus, und ſeine Augen begannen zu fun⸗
keln.
ti Der Pralat beeilte ſich, ſeinen Zorn zu beſaͤnf⸗ igen. 3 „ Der Pabſt muß ohne Zweifel erſt ſeine Einwil⸗


