Teil eines Werkes 
8. Band, Erzählungen von den Kreuzfahrern : 2. Erzählung, Der Talisman : 3. Theil (1826) Tales of the Crusaders. The Talisman
Entstehung
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ten, jede in ihrer eigenen Sprache, an, und traͤgt jeder die Gruͤnde vor, die am geeignetſten ſind, ſie zur Beharrlichkeit in Betreff der Befreiung Palaͤſti⸗ na's zu bewegen.“ 7

„Bei dieſem Lichte, ein edler Einſiedler!“ ſagte der Koͤnig Richard.„Aber was konnte auch Ande⸗ res von Gottfried's Gebluͤte kommen? Er verzweifelt an ſeiner Rertung, weil er in fruͤheren Tagen par amours gelebt hat. Ich will den Pabſt bitten, ihm ei⸗ nen gaͤnzlichen Ablaß zu ertheilen, und waͤre ſeine ſchoͤne Freundin eine Aebtiſſin geweſen.“

Waͤhrend er ſo ſprach, begehrte der Erzbiſchof von Tyrus eine Audienz, um Richard zu bitten, einer geheimen Verſammlung der Haͤupter des Kreuzzugs beyzuwohnen, falls es ſeine Geſundheitsumſtaͤnde er⸗ lauben ſollten, und um ihm ferner von den militaͤri⸗ ſchen und politiſchen Vorfaͤllen, die ſich waͤhrend ſei⸗ ner Krankheit ereignet hatten, Bericht abzuſtatten.

Siebentes Kapitel.

Soll in die Scheide ſchon das Schwerdt, das uns So manchen Sieg erfocht; zurück den Tritt, Der immer vorwärts trug, kühn' überſchritt Des Feindes Nacken, auf des Ruhmes Bahn? Den Harniſch, den mit feſtlichem Gelübde In Gottes eigenem Haus wir angelegt, Den ſolten unſern Schultern wir entreißen? Daß unſer Eidſchwur dem Verſprechen gleiche, Womit die Amme ihre Kinder ſchweigt. Doch deſſen ſpäterhin nicht mehr gedenkt.

K Der Kreuzzug, eine Tragödie.

Deer Erzbiſchof von Tyrus war ein Abgeſandter, der ganz geeignet war, Richarden Nachrichten mitzu⸗