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den durch die Geſchichte ſeines Ungluͤcks erzeugten Ein⸗ druck theilweiſe vertilgt hatten.„Geht ihm nach de Vaux, und ſorge dafür, daß ihm kein Leid wider⸗ faͤhrt; denn ob wir gleich Kreuzfahrer ſind, ſo iſt doch ein Gaukler geachteter unter unſerem Troß, als ein Prieſter oder Heiliger, und ſie koͤnnten wohl gar ihren Spott mit ihm treiben.“
Der Ritter gehorchte, und Richard ließ augen⸗ blicklich den Gedanken freien Lauf, welche die wilde Propheze hung des Moͤnchs in ihm angeregt hatte.„Fruͤh ſterben— ohne Nachkommenſchaft— ohne Wehklage! Ein hartes urtheil, und es iſt noch ein gluͤcklicher Umſtand, daß es von keinem competentern Richter gefaͤllt wurde, Doch die Saracenen, die in geheime Wiſſenſchaft ſo eingeweiht ſind, wollen oft behaupten, daß Er, in deſſen Augen die Weisheit des Weiſen bloß Narrheit iſt, dem Wahnſinnigen Weisheit und die Gabe der Prophezeihung verleiht. Man ſagt, jener Einſiedler leſe auch in den Sternen, eine Kunſt, die in dieſen Laͤndern, wo das Himmelsheer vor Zeiten ein Gegenſtand der Abgoͤtterei war, allgemein ausge⸗ uͤbt wird. Ich wollte, ich haͤtte ihn wegen des Verlu⸗ ſtes meiner Fahne gefragt; denn nicht der heilige Tiſh⸗ bite, der Stifter ſeines Ordens, konnte wilder ent⸗ zuͤckt geweſen ſeyn, oder mit einer mehr Propheten⸗ aͤhnlichen Zunge geſprochen haben.—„Nun, de Vaur, as, ſär Nachrichten bringſt Du von dem tollen Prie⸗
er
„FEinen tollen Prieſter nennt Ihr ihn, mein Kö⸗ nig antwortete de Vaux.„Mir ſcheint es, er gleiche mehr dem heiligen Johannes, dem Taͤufer ſelbſt, als eer eben aus der Wuͤſte kam. Er hat ſich auf eine Kriegsmaſchine geſtellt, und prediat von derſelben herab zu den Soldaten, wie nie ein Menſch gepredigt hat, ſeit den Zeiten Peters des Einſiedlers. Das durch ſeine Stimme aufgeregte Lager draͤngte ſich zu Tauſen⸗ den um ihn her; zuweilen laͤßt er den Hauptfaden
ſeiner Rede fallen, und redet die verſchiedenen Voͤlkerſchaf⸗


