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deſſen Befehle ich verkuͤndige.— Verehre ihn, deſſen
Grab Du zu befreyen geſchworen haſt.— Achte den Eid der Eintracht, den Du geſchworen haſt, und zerreiß nicht die ſilberne Saite der Einigkeit und Treue, durch die Du Dich mit Deinen fuͤrſtlichen Bundsgenoſſen verbunden haſt.“
„Guter Vater,“ ſagte der Koͤnig,„es ſcheint mir daß Ihr, die Ihr zur Kirche gehoͤrt, Euch auf die Wuͤrde Eures heiligen Charakters zu viel einbil⸗ det, wenn anders ein Laie ſo viel ſagen darf. Ich will Euer Recht, fuͤr unſer Gewiſſen zu ſorgen, nicht beſtreiten, allein ihr ſolltet uns, denke ich, wenig⸗ ſtens die Sorge fuͤr unſere Ehre uͤberlaſſen.
„Einbilden!“ wiederholte der Einſiedler“— Kann wohl bei mir von Einbildung die Rede ſeyn, der ich bloß die Glocke bin, die der Hand des Kirchners ge⸗ horcht— bloß die gefuͤhl⸗ und werthloſe Trompete, welche den Befehl deſſen ausfuͤhrt, der in ſie ſtoͤßt? Siehe, ich werfe mich Dir zu Fuͤßen, und flehe Dich an, Mitleid mit der Chriſtenheit, mit England und mit Dir ſelbſt zu haben.“
„Stehe auf, ſtehe auf,“ ſagte Richarb, indem er ihn zum Aufſtehen noͤthigte;„es geziemt ſich nicht, daß Kniee, die ſich ſo oft vor der Gottheit beugen, zur Ehre eines Menſchen den Boden beruͤhren. Was fuͤr eine Gefahr erwartet uns, ehrwuͤrdiger Vater?— und wann ſtand Englands Macht ſo niedrig; daß das
Gepolter, durch das dieſer neugeſchaffene Herzog ſein Mißfallen


