Teil eines Werkes 
8. Band, Erzählungen von den Kreuzfahrern : 2. Erzählung, Der Talisman : 3. Theil (1826) Tales of the Crusaders. The Talisman
Entstehung
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. 45 „Was ich zu ſagen habe,“ fuhr Sir Kenneth

fort,„beruͤhrt die koͤnigliche Wuͤrde von England, und darf von keinen andern Ohren, als den Deini⸗ gen vernommen werden.

„Begebt Euch hinweg, meine Herrn!“ ſagte der Koͤnig zu Neville, und de Vaur.

Der Erſtere gehorchte, allein der Letztere wollte den Koͤnig nicht verlaſſen.

„Wenn Ihr ſagtet, daß ich Recht gehabt habe, antwortete de Vaux ſeinem Souverain,„ſo will ich auch behandelt werden, wie einer, dem man Recht gegeben hat— ich will meinen eigenen Willen haben. Ich laſſe Euch mit dieſem falſchen Schotten nicht allein.“

„Wie? de Paur,„ ſagte Richard erzuͤrnt, und hart mit dem Fuße ſtampfend,„wagſt Du es nicht, unſere Perſon einem einzigen Verraͤther auszuſetzen?“

„Umſonſt iſt es, daß Ihr die Stirne runzelt, und mit dem Fuße ſtampft, mein Koͤnig,„Rſagte de Vaurx,„ich uͤberlaſſe einen kranken Mann nicht einem geſunden, noch einen nackten einem voͤllig Gepanzer⸗ ten.

„Daran liegt nichts,“ ſagte der ſchottiſche Rit⸗ ter;„ich ſuche keine Entſchuldigung, um Zeit zu ge⸗ winnen— ich will in Gegenwart des Lord Gilsland ſprechen. Er iſt ein guter, ehrlicher Ritter.“

„Vor einer halben Stunde noch,“ ſagte de Vaur,

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