43 nes armen Hundes, der, treuer als ſein Herr, den Ort vertheidigte, den er verließ.“
„Nun beim heiligen Georg;“ rief Richard, ſei⸗ nen Arm wieder erhebend— aber de Vaux warf ſich zwiſchen den Koͤnig und den Gegenſtand ſeiner Rache, und ſagte mit der ihm eigenen plumpen Freimuͤthig⸗ keit:—„Mein Lehnsherr, das darf nicht hier, und am wenigſten durch Eure eigene Hand, geſchehen. Es iſt ſchon Thorheit genug fuͤr einen Tag und eine Nacht, daß Ihr Eure Fahne einem Schotten anver⸗ traut habt— ſagte ich nicht, ſie ſeyen artig und falſch?““
„ Ja das thatſt Du, de Vaux; Du hatteſt recht, ich bekenne es,“ ſagte Richard.„Ich haͤtte ihn beſſer kennen— haͤtte mich erinnern ſollen, wie mich der ſchlaue Wilhelm in Betreff dieſes Kreuzzuges betro⸗ gen hat!“
„Mein Fuͤrſt,“ entgegnete Sir Kenneth,„Wil⸗
helm von Schottland hat nie betrogen; allein um⸗ ſtaͤnde verhinderten ihn, ſeine Truppen zu ſtellen.“ „Still, Unverſchaͤmter!“ ſagte der Koͤnig,„Du beſudelſt den Namen eines Fuͤrſten, ſelbſt durch das bloße Ausſprechen deſſelben.— Und doch, de Vaur,“ fuͤgte er hinzu,„es iſt ſonderbar, wenn man das Betragen des Mannes beobaͤchtet. Memme oder Ver⸗ raͤther muß er ſeyn; und doch erwartete er den Schlag Richard Plantagenets, als ob wir unſern Arm erho⸗ ben haͤtten, um die Ritterwuͤrde auf ſeine Schul⸗
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