Teil eines Werkes 
7. Band, Erzählungen von den Kreuzfahrern : 2. Erzählung, Der Talisman : 2. Theil (1826) Tales of the Crusaders. The Talisman
Entstehung
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ahnend und entſchloſſen, ſie zu theilen, ergriff dieſer Schild und Schwerdt, und ſchloß ſich an de Vaur an, ver nicht ohne Muͤhe mit ſeinem ungeduldigen und feu⸗ rigen Gebieter gleichen Schritt hielt. De Vaur beant⸗ wortete einen neugierigen Blick, den ihm der ſchotti⸗ ſche Ritter zuwarf, mit einem Achſelzucken, und ſie fuhren fort, dem Koͤnige neben einander auf dem Fuße zu folgen.

Der Koͤnig befand ſich bald am Fuße des Berges

vom heiligen Georg. Die Seiten, wie die Platform

deſeelben, waren jetzt dicht vollgedraͤngt, ſowohl von den Leuten des Herzogs von Oeſterreich, die unter lautem Jubelgeſchrei die Handlung feierten, die ſie als eine Verrheidigung der Nationalehre betrachteten, als auch von Zuſchauern aus verſchiedenen Nationen, welche Abneigung gegen die Englaͤnder oder bloße Neugier verſammelt hatte, um den Ausgang dieſes außerordent⸗ lichen Beginnens mit anzuſehen. Durch dieſen verwor⸗ renen Haufen drang Richard, gleich einem trefflichen Schiffe, das ſich mit vollen Segeln durch die rollenden Wogen Bahn bricht, und es nicht achtet, daß ſie brau⸗ ßend in die von ihm gezogene Furche ſtuͤrzen, und ver⸗ einigt hinter ihm her toben.

Oben auf der Anhoͤhe befand ſich ein kleiner ebener Platz, auf welchem die wetteifernden Paniere aufge⸗ pflanzt, und noch von den Freunden und dem Gefolge des Erzherzogs umgeben waren. In der Mitte des Kreiſes befand ſich Leopold ſelbſt, noch immer mit

Selbſt⸗

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