Teil eines Werkes 
7. Band, Erzählungen von den Kreuzfahrern : 2. Erzählung, Der Talisman : 2. Theil (1826) Tales of the Crusaders. The Talisman
Entstehung
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111 Graf von Salisbury, als er, gemaͤß der Aufforderung des Barons, nur mit einigen Wenigen der ſchlagfer⸗ tigſten engliſchen Gewappneten forteilte, den Befehl gab, das uͤbrige engliſche Heer ſolle aufgeſtellt und un⸗ ter den Waffen gehalten werden, um im Nothfalle dem Koͤnige zu Huͤlfe zu eilen, jedoch in angemeſſener Ord⸗ nung und unter gebuͤhrendem Commando, und nicht mit der tumultuariſchen Eile, die durch ihre Beſtuͤrzung und den Eifer fuͤr die Sicherheit des Koͤnigs leicht haͤtte herbeigefuͤhrt werden koͤnnen.

Indeſſen verfolgte Richard, ohne auch nur einen Augenblick das Geſchrei und den Tumult zu beachten, der ſich um ihn zu verſtaͤrken begann, in ſeinem hoͤchſt unordentlichen Anzuge und mit ſeinem in der Scheide ſteckenden Schwerdte unter dem Arme, in der groͤſten Eile, ſeinen Weg nach dem St. Georgsberge, nur von de Vaur und einigen Dienern ſeines Haushaltes begleitet.

Er eilte ſogar dem Laͤrmen voran, den einzig und allein ſein Ungeſtuͤmm erregt hatte, und kam an dem Quartier ſeiner tapfern Truppen aus der Normandie, aus Poitou, Gascogne und Anjou vorbei, ehe der Tu⸗ mult ſie erreicht hatte, obwohl das Getoͤſe, das die ſchmauſenden Deutſchen verurſachten, viele Soldaten be⸗ wogen hatte, ihr Quartier zu verlaſſen, um zuzuhoͤren. Die Handvoll Schotten war auch in der Naͤhe eingelagert, und ebenfalls von dem Aufruhr noch nicht geſtoͤrt worden. Allein die Perſon des Koͤnigs ſo wie ſeine Eile wur⸗ den von dem Ritter vom Leoparden bemerkt. Gefahr