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gen, wenn er etwas ſagen wollte, das er fuͤr merk⸗ wuͤrdig hielt. Dem Range nach ſtand er in dem Haus⸗ halte des Erzherzogs zwiſchen einem Minſtrel und einem Rathgeber; er war abwechslungsweiſe Schmeich⸗ ler, Dichter und Redner, und diejenigen, welche nach der Gunſt des Herzogs ſtrebten, bemuͤhten ſich im Allgemeinen, ſich bei dem Spruchſprecher beliebt zu machen.
Damit zu viel von der Weisheit dieſes Dieners nicht etwa ermuͤden moͤchte, befand ſich hinter der andern Schulter des Herzogs ſein Hofnarr, Jo⸗
nas Schwanker genannt, der faſt ebenſoviel Ge⸗
raͤuſch mit ſeiner Narrenkappe und ſeinen Schellen machte, als der Redner oder Spruchſprecher mit ſeinem klingenden Stock. 3
Dieſe zwei Perſonen brachten abwechslungsweiſe ernſthaften und komiſchen Unſinn zum Vorſcheine,
indeß ihr Herr lachte, oder ihnen ſelbſt Beyfall
klatſchte, jedoch aber ſorgfaͤltig die Mienen ſeines edlen Gaſtes bewachte, um zu entdecken, was fuͤr einen Eindruck dieſe Oeſterreichiſche Beredſamkeit und Witz⸗ kunſt auf einen ſo vollkommenen Ritter machte. Es liſt ſchwer zu beſtimmen, ob der Mann der Weisheit oder der Mann der Thorheit das meiſte zur Unter⸗ haltung der Geſellſchaft beitrug, oder am hoͤchſten in der Achtung ihres fuͤrſtlichen Gebieters ſtund; allein die Einfaͤlle beyder ſchienen ungemein gut auf⸗
genommen zu werden. Manchmal buhlten ſie um die W. Scott's Werke. VII. 2


