Teil eines Werkes 
7. Band, Erzählungen von den Kreuzfahrern : 2. Erzählung, Der Talisman : 2. Theil (1826) Tales of the Crusaders. The Talisman
Entstehung
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83 ſeinem Dienſte zu unterhalten. In Aegypten, in Per⸗ ſien wuͤrden hundert ſolche Huͤlfscorps, in Verbindung mit ſeiner eigenen leichten Reiterey, der furchtbarſten Macht die Spitze bieten. Dieſe Abhaͤngigkeit wuͤrde nur eine Zeitlang dauern— vielleicht ſo lange dieſer unternehmende Sultan lebt— Im Oriente erheben ſich Reiche wie Pilſe. Angenommen, er waͤre todt und wir durch einen beſtaͤndigen Zuwachs an feurigen und kuͤhnen Geiſtern aus Europa verſtaͤrkt, was koͤnn⸗ ten wir nicht zu vollenden hoffen, unbeherrſcht von je⸗ nen Monarchen, deren Wuͤrde uns gegenwaͤrtig in Schatten ſtellt— und die, falls ſie hier blieben, und einen gluͤcklichen Erfolg in dieſem Feldzuge erkaͤmpf⸗ ten, uns auf immer der Entwuͤrdigung und Abhaͤn⸗ gigkeit preiszugeben ſuchen wuͤrden?“

„Ihr ſprecht gut, Marquis,“ ſagte der Großmei⸗ ſter;„und Eure Worte finden einen Wiederhall in meiner Bruſt. Doch muͤſſen wir vorſichtig ſeyn; Philipp von Frankreich iſt ſo klug, als tapfer.“

„Wahr; deſto leichter aber wird er ſich von einem Feldzuge ablenken laſſen, zu dem er ſich in einem Au⸗ genblicke der Begeiſterung, oder von ſeinen Edeln be⸗ ſtuͤrmt, raſch verpflichtete. Er iſt eiferſuͤchtig auf Koͤ⸗

nig Richard, ſeinen natuͤrlichen Feind, und ſehnt ſich

nach der Nuͤckkehr, um ehrgeitzige Plane zu verfolgen, die Paris naͤher liegen, als dem heiligen Lande. Er wird jeden ſchicklichen Vorwand ergreifen, um einen Schauplatz zu verlaſſen, auf welchem er, ſeiner Ueber⸗ 3 8..