Teil eines Werkes 
7. Band, Erzählungen von den Kreuzfahrern : 2. Erzählung, Der Talisman : 2. Theil (1826) Tales of the Crusaders. The Talisman
Entstehung
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82 kehren, je drei und drei auf einer Pritſche ſchlafen, und Euer zwei auf Ein Pferd ſteigen, was, wie Euer gegenwaͤrtiges Siegel noch ausdruͤckt, Euer alter ein⸗ fachſter Gebrauch war.“

„Der Rang, die Vorrechte und der Reichthum unſeres Ordens ſchuͤtzen uns vor einer ſolchen Ernie⸗ drigung,“ ſagte der Tempelritter in ſtolzem Tone.

„Das iſt eben Euer Ungluͤck,“ ſagte Conrad von Montſerrat,„und Ihr ſo gut, als ich, ehrwuͤrdiger Großmeiſter, wiſſet, daß, wenn die verbuͤndeten Fuͤr⸗ ſten in Palaͤſtina geſiegt haͤtten, es ihre erſte Sorge ſeyn wuͤrde, die Unabhaͤngigkeit Eures Ordens zu ver⸗ nichten, was Euch ohne den Schutz unſeres heiligen Vaters, des Pabſtes, und ohne die Noth wendigkeit, von Eurer Tapferkeit bey der Eroberung Palaͤſtina's Gebrauch zu machen, ſchon laͤngſt widerſahren ſeyn wuͤrde. Laßt ſie einmal vollſtaͤndig den Sieg davon getragen haben, und ihr werdet bey Seite geſchleudert werden, wie man die Splitter einer zerbrochenen Lan⸗ ze aus dem Turnierplatze wirft.“

„Es mag Wahrheit in deinen Worten liegen,“ ſagte der Tempelherr duͤſter laͤchelnd;„allein was waͤ⸗ ren unſere Hoffnungen, wenn die Verbuͤndeten ihre Streitkraͤfte zuruͤckzoͤgen, und Palaͤſtina in Saladin's Gewalt ließen?“

„Groß und ſicher waͤren ſie,“ erwiederte Conrad,

„der Sultan wuͤrde große Provinzen geben, um ein

Corps wohlausgeruͤſteter krineiſcher Lanzentriurr zu

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