Teil eines Werkes 
7. Band, Erzählungen von den Kreuzfahrern : 2. Erzählung, Der Talisman : 2. Theil (1826) Tales of the Crusaders. The Talisman
Entstehung
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zeugung nach, die Kraft ſeines Koͤnigreiches ver⸗ geudet.“

„und der Herzog von Oeſterreich?“ ſagte der Tempelherr..

„O,. was den Herzog betrifft,“ erwiederte Conrad, „ſein Eigen duͤnkel und ſeine Thorheit rathen ihm daſ⸗ ſelbe, was dem Koͤnige von Frankreich Politik und Weisheit. Er glaubt, daß er undankbar behandelt werde, weil die Leute, und ſeine eigenen Minneſaͤn⸗ ger ſogar, unaufhoͤrlich nur den Koͤnig Richard loben und preiſen, den er fuͤrchtet und haßt, und uͤber deſ⸗ ſen Ungluͤck er ſich freuen wuͤrde, gleich jenen ungezo⸗ genen, feigen Bauernhunden, die, wenn der vorderſte der, Koppel unter den Klauen des Wolfes leidet, den⸗ ſelben weit eher von hinten anfallen, als ihm zu Huͤlfe kommen.— Doch zu welchem andern Zwecke ſage ich dir dieß, als um dir zu zeigen, daß es mein aufrich⸗ tiger Wunſch iſt, dieſes Buͤndniß moͤchte aufgeloͤst, und das Land von dieſen großen Monarchen mit ih⸗ ren Schaaren befreyt werden? Und du weißt wohl und haſt ſelbſt geſehen, wie alle Fuͤrſten von Einfluß und Macht, Einen ausgenommen, der Wunſch beſeelt, mit dem Sultan Unterhandlungen anzuknuͤpfen.“

„Ich geſtehe es,“ ſagte der Tempelherr;„der muͤßte blind ſeyn, der dieß nicht bey ihren letzten Be⸗ rathungen bemerkt haͤtte. Allein luͤfte deine Maske noch einen Zoll hoͤher, und ſage mir die wirkliche Ur⸗ ſache, warum du ſo eifrig in die Rathsverſammlung