Teil eines Werkes 
7. Band, Erzählungen von den Kreuzfahrern : 2. Erzählung, Der Talisman : 2. Theil (1826) Tales of the Crusaders. The Talisman
Entstehung
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ſie vor der armſeligen Wohnung, in der Kenneth vom Leoparden und ſein Schildknappe wohnten, an⸗ kamen, ſo ſagte der Biſchof zu dem Lord de Vaux: nun wahrhaftig, Mylord, dieſe ſchottiſchen Ritter bekuͤmmern ſich weniger um ihre Diener, als wir um unſere Hunde, Hier iſt ein Ritter, der, wie man ſagt, tapfer in der Schlacht iſt, und dem zur Zeit des Waffenſtillſtandes wichtige Auftraͤge anvertraut werden koͤnnen; allein ſein Schildknappe wohnt hier ſchlechter, als in dem elendeſten Hundsſtalle in Eng⸗ land. Was ſagt Ihr von Euerm Nachbarn?

Daß ein Herr genug fuͤr ſeinen Diener thut, wenn er ihm keine ſchlechtere Wohnung anweist, als ſeine eigene iſt, ſagte de Vaurx, und trat in die Huͤtte.

Der Biſchof folgte nicht ohne offenbaren Wider⸗ willen; denn ob es ihm ſchon in einigen Hinſichten nicht an Muth fehlte, ſo war dieſer doch durch eine ſtarke und lebhafte Ruͤckſicht auf ſeine Sicherheit ge⸗ mildert. Er erinnerte ſich jedoch an die Nothwendig⸗ keit, die Geſcheclichkeit des arabiſchen Arztes perſön lich zu beurtheilen, und trat mit einer feyerlichen Wuͤrde in die Huͤtte, die, ſeiner Meinung nach, dem Fremden Ehrfurcht gebieten ſollte.

Die Geſtalt des Praͤlaten war in der That ehr⸗ furcht⸗erregend. In ſeiner Jugend war er ausgezeich⸗ net ſchoͤn geweſen, und ſelbſt im Alter wollte er noch ſo ſcheinen. Sein biſchoͤfliches Gewand war von der