Teil eines Werkes 
7. Band, Erzählungen von den Kreuzfahrern : 2. Erzählung, Der Talisman : 2. Theil (1826) Tales of the Crusaders. The Talisman
Entstehung
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miſchen, daß ſie wochenlang auf das Schlachtopfer wirken, waͤhrend welcher Zeit der Thaͤter mit Muße entweichen kann. Sie köoͤnnen Tuch und Leder, ja ſelbſt Papier und Pergament, mit dem feinſten Gifte ſchwaͤngern Unſere Frau verzeihe mir! Und wa⸗ rum halte ich dieſes Beglaubigungsſchreiben, da ich dieſes doch weiß, ſo nahe an mein Geſicht; nehmt es Sir Thomas, nehmt es geſchwind!

Mit dieſen Worten uͤberreichte er es dem Ba⸗ ron mit ausgeſtrecktem Arme und mit einem An⸗ ſcheine von Eile.Allein kommt, mein Lord de Vaur, fuhr er fort,wir wollen zum Felte dieſes kranken Knappen, um daſelbſt zu erfahren, ob dieſer Hakim wirklich die Heilkunſt beſitzt, deren er ſich ruͤhmt, ehe wir uͤberlegen, ob man ihm in Si⸗ cherheit geſtatten kann, ſeine Kunſt an Koͤnig Richard in Ausuͤbung zu bringen. Doch halt! Laßt mich zu⸗ erſt meine Riechbuͤchſe nehmen, denn dieſe Fieber ſind anſteckend wie die Peſt. Ich rathe Euch, getrockneten Rosmarin, in Eſſig getaucht, zu gebrauchen. Auch ich verſtehe etwas von der Heilkunſt.

Ich danke Eur. Hochwuͤrden, erwiederte Tho⸗ mas von Gilsland,allein haͤtte das Fieber Gewalt uͤber mich, ſo wuͤrde ich es ſchon lange am Bette meines Koͤnigs bekommen haben.

Der Biſchof von Tyrus erroͤthete; denn er hatte ſtets die Gegenwart des kranken Richard zu meiden geſucht, und er bat den Baron, voranzugehen. Als