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„Mein Lehnsherr,“ ſagte der Baron von Gils⸗ land, als er die Veraͤnderung auf dem Geſichte des Koͤnigs bemerkte,„ich fuͤrchte, ich habe Eurem Wil⸗ len zuwider gehandelt, indem ich ſeinen Uebermuth ſelbſt einigermaßen unterſtuͤtzt habe.“ 3
„Wie, de Multon, du,“ ſagte der Koͤnig, die Stirne runzelnd und in einem Tone mißmuthigen Erſtaunens ſprechend—„du haſt ſeine Frechheit unter⸗ ſtuͤtzt!— das kann nicht ſeyn!“
„Eure Majeſtaͤt werden verzeihen, wenn ich in Erinnerung bringe, daß mir mein Amt das Recht verleiht, Maͤnnern von edlem Blute die Freiheit zu gewaͤhren, ſich einen oder zwey Hunde, zum Behufe der edlen Jagdkunſt, innerhalb des Lagers zu halten; und zudem waͤre es Suͤnde geweſen, ein ſo edles Thier, wie der Hund dieſes Ritters iſt, zu beſchaͤ⸗ digen.“
„Iſt er denn ſo huͤbſch?“— ſagte der Koͤnig.
„Das vollkommenſte Geſchoͤpf des Himmels,“ entgegnete der Baron, der ein enthuſiaſtiſcher Liebha⸗ ber des Waidwerks war;—„von der edelſten nordi⸗ ſchen Rage— mit tiefer Bruſt— ſtarkem Schweife, ſchwarz von Farbe, ſcheckig auf der Bruſt und an den † Fuͤſſen, nicht weiß gefleckt, ſondern ins Grau ſchattirt — ſtark, um einen Stier zu Boden zu werfen— ſchnell, um eine Gazelle einzuholen.“
Der Koͤnig lachte uͤber ſeine Begeiſterung.„Gut, du haſt ihm die Erlaubniß gegeben, den Hund zu


