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teter Ritter bin und hierher gekommen, um Lob und Ruhm in dieſem ſterblichen Leben, und Vergebung meiner Suͤnden in dem zukuͤnftigen zu erwerben— ſo wahr, und bey dem geſegneten Kreuze, das ich trage, betheure ich Euch, daß ich nur das Wohl des Richard Loͤwenherz wuͤnſche, indem ich die Dienſte des muſelmaͤnniſchen Arztes empfehle.“
Die Feyerlichkeit dieſer Erklaͤrung verfehlte ihre Wirkung auf den Englaͤnder nicht, und er antwor⸗ tete mit mehr Herzlichkeit, als bisher:„ſage mir, Ritter vom Leoparden, zugegeben(was ich nicht be⸗ zweifle) daß du ſelbſt in dieſer Sache uͤberzeugt biſt, iſt es wohl raͤthlich, in einem Lande, wo die Vergif⸗ tungskunſt ſo allgemein iſt, als die Kochkunſt, dieſen unbekannten Arzt ſeine Arzneywaaren auf einen Mo⸗ narchen anwenden zu laſſen, deſſen Geſundheit der Chriſtenheit ſo theuer iſt?“
„Mylord,“ erwiederte der Schotte,„ich kann nichts antworten, als daß mein Waffentraͤger, der einzige meines Gefolges, den mir Krieg und Krank⸗ heit gelaſſen haben, neulich an demſelben Fieber, das in der Perſon des tapfern Koͤnig Richard das Haupt⸗ glied unſrer heiligen Unternehmung entkraͤftet hat, gefaͤhrlich darnieder lag. Dieſer Arzt, dieſer El Ha⸗ kim, hat kaum ſeit zwei Stunden ſeine Kunſt an ihm verſucht, und bereits iſt er in einen erquickenden Schlaf geſunken. Daß er die verderbliche Krankheit
heilen kann, bezweifle ich nicht; daß er auch den Willen


