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Eine kriegeriſche Kuͤhnheit und eine ſorgloſe Freiheit des Ausdrucks bezeichneten ſeine Sprache und ſeine Be⸗ wegungen; ſeine Stimme hatte den Ton eines Man⸗ nes, der mehr zu gebieten, als zu gehorchen gewohnt war, und ſeine Geſinnungen laut und kuͤhn auszuſpre⸗ chen pflegte, allenthalben, wo er dazu aufgefordert wurde..
Deer ſaraceniſche Emir ſtach ſonderbar gegen den abendlaͤndiſchen Kreuzfahrer ab. Sein Wuchs gieng zwar uͤber die mittlere Groͤße hinaus, allein er war wenigſtens drei Zoll kleiner, als der Europaͤer, deſſen Groͤße faſt gigantiſch war. Seine ſchmaͤchtigen Beine und langen magern Haͤnde und Arme ſtanden zwar im
Verhaͤltniß zu ſeiner Perſon und ſeiner Geſichtsbildung,
allein ſie verſprachen beim erſten Anblicke nicht die Kraft und Gewandtheit, die der Emir kurz zuvor an den Tag gelegt hatte. Bei naͤherer Betrachtung aber fand man ſeine Glieder da, wo ſie unverhuͤllt geſehen werden konnten, von allem Fleiſchigen und Laͤſtigen entbloͤst, ſo daß nichts uͤbrig blieb, als Bein, Muskel und Sehne, und daher ſeine Leibesgeſtalt weit geeig⸗ neter zu Anſtrengungen und zur Ertragung von Be⸗ ſchwerden war, als die eines ſtarkbeleibten Kriegers, deſſen Kraft und Groͤße in ſeiner Schwere ein Gegen⸗ gewicht finden, und der durch ſeine Anſtrengungen leicht erſchoͤpft wird. Die Geſichtsbildung des Saracenen hatte natuͤrlich eine allgemeine Nationglaͤhnlichkeit mit dem morgenlaͤndiſchen Stamme, aus welchem er ent⸗


