Teil eines Werkes 
6. Band, Erzählungen von den Kreuzfahrern : 2. Erzählung, Der Talisman : 1. Theil (1826) Tales of the Crusaders. The Talisman
Entstehung
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25 und erfriſchendes Waſſer verſprach. Dieſe Segens⸗ gaben, die, wo ſie in Fuͤlle vorhanden ſind, gering geſchaͤtzt werden, machten den Quell und ſeine Nach⸗ barſchaft zu einem kleinen Paradieſe. Eine großmuͤ⸗ thige oder mildthaͤtige Hand hatte, ehe noch die boͤſen Tage Palaͤſtina's begannen, den Quell ummauert und uͤberwoͤlbt, damit er nicht von der Erde eingeſogen, oder durch die fliegenden Staubwolken, womit der ge⸗ ringſte Windeshauch die Wuͤſte bedeckte, verſtopft wur⸗ de. Der Bogen war jetzt theilweiſe eingebrochen und verfallen, dehnte ſich aber doch noch ſoweit uͤber die Quelle hin, daß er großentheils die Sonne von ihrem Waſſer verbannte, das, kaum von einem einſamen Sonnenſtrahle beruͤhrt, waͤhrend alles umher gluͤhte, in ſicherer Ruhe da lag, fuͤr Auge und Einbildungs⸗ kraft gleich ergoͤtzlich. Unter dem Bogen hervorſchlei⸗ chend wurde es zuerſt in ein Marmorbecken gufge⸗ nommen, das zwar ſchon ſehr entſtellt war, allein das Auge doch noch ſehr ergoͤtzte, da es zeigte, daß der Platz ehedem als ein Ruheort betrachtet wurde, daßdie Hand

des Menſchen da war, und daß man einigermaßen

fuͤr die Bequemlichkeit des Menſchen geſorgk hatte. Der durſtige und muͤde Wanderer wurde durch dieſe Zeichen erinnert, daß andere mit aͤhnlichen Schwierig⸗ keiten gekaͤmpft, an derſelben Stelle ausgeruht, und ohne Zweifel ihren Weg in ein fruchtbares Land in Sicherheit gefunden hatten; ferner diente der kleine kaum ſichtbare Strom, der aus dem Becken floß, zur