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ber*)). Ich haͤtte daher Unrecht, wenn ich dich jetzt wegen deiner Sprache anfeinden wollte, da Prahlerei dir natuͤrlicher iſt, als Wahrheit.“ 2
„Ich bin weder ans ihrem Lande, noch iſt mir ihre Sitte eigen“ ſagte der Ritter,„die, wie du richtig bemerkt haſt, darin beſteht, daß ſie von Din⸗ gen ſchwatzen, welche ſie nicht zu unternehmen wagen, oder falls ſie ſie unternehmen wuͤrden, nicht ausfuͤh⸗ ren koͤnnten. Aber darin habe ich ihre Thorheit nach⸗ geahmt, tapferer Saracene, daß ich mit dir von Din⸗ gen ſprach, die du nicht begreifen kannſt, und ſo, un⸗ geachtet ich die einfachſte Wahrheit redete, in deinen
Augen als ein ausgemachter Großſprecher erſchien;
ich bitte Euch daher, laß meine Worte hingehen.“ Sie waren jetzt bei den Palmbaͤumen und der Quelle angekommen, die unter ihrem Schatten in reich⸗ licher Fuͤlle hervorſtroͤmte. Wir haben von einem Augenblicke des Waffen⸗ ſtillſtands mitten im Kriege geſprochen, und dieſer ſchoͤne Fleck mitten in einer unfruchtbaren Wuͤſte war
der Einbildungskraft kaum weniger theuer. Es war
ein Schauplatz, der anderswo wenig Aufmerkſamkeit verdient haͤtte; allein es war der einzige Ort in ei⸗ nem graͤnzenloſen Umkreiſe, der kuͤhlende Schatten *) Gaber. Dieſes franzöſiſche Wort bezeichnet eine Art von Spiel, das bei der franzöſtſchen Ritterſchaft üblich war. Es handelte ſich dabei davon, daß einer den andern in aben⸗ theuerlichen Aufſchneidereien übertraf.


