Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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Er denkt in dieſem Moment nicht daran, daß ſeine Gemahlin ihn heute nicht Baron nennt, ſondern Eure Majeſtät, und daß das eine Mahnung für ihn ſein ſoll. Die Königin tritt zu ihm heran und reicht ihm ihren Arm.

Eure Majeſtät vergeſſen Ihren Ritterdienſt gegen Ihre Dame, ſagte ſie, ihm freundlich zulächelnd. Erlauben Sie mir deshalb, daß wir unſere Rollen tauſchen und ich Ihnen meinen Arm anbiete.

Ihr ſanftes, freundliches Wort hat allzeit Macht über ihn. Die Falten auf ſeiner Stirne glätten ſich ein wenig und der düſtere Ausdruck ſeiner Augen mildert ſich. Er ſchaut ſie an und nickt ihr zu.

Majeſtät! Ich begreife! Die Frau Baronin ſind mit mir unzufrieden. War ich heftig? Habe ich Tadel verdient?

Ja, lieber Baron, flüſterte ſie leiſe, indem ſie ſich auf ſeinen Arm lehnte und ſich von ihm bis zu ihren Gemächern begleiten ließ;ja, lieber Baron, Du warſt recht heftig! Der gute alte Weber hatte Thrä⸗ nen in den Augen.

Es thut mir leid, wenn ich ihn gekränkt habe, ſagte der König mit mildem Ausdruck.Sage es ihm, Eliſe, laſſe meinen guten Engel für mich reden. Doch

nun verzeihe, wenn ich Dich hier vralaſe; iis habe zu Mühlbach, Proteſtantiſche Jeſuiten. IV.. 2.