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Königs, das faſt wie ein Schimpfwort oder wie ein Fluch klingt. Als die Thür ſich endlich öffnet, nach langem Bemühen des alten Lakaien, der daſteht und einige Worte der Entſchuldigung murmelt, ſtößt ihn der König, bevor er den Fuß auf den Tritt ſetzt, mit
dieſem Fuße beiſeite und ſteigt aus.
Der Lakai tritt mit zuckenden Lippen und mit Thränen in den Augen zurück. Die Königin hat es geſehen, und ſie legt, während ſie herniederſteigt aus dem Wagen, ihre Hand wie zur Stütze einen Moment auf den Arm des Lakaien.
„Guter Weber, nicht böſe, guter Weber!“ flüſterte ſie leiſe.„Der König iſt leidend, er hat Zahnweh, und Sie wiſſen, das macht oft den beſten Menſchen verdrießlich.“
Die Thränen ſind ſchon getrocknet in den Augen des alten treuen Dieners. Es iſt den Großen ſo leicht gemacht, durch ein einziges menſchliches Wort zu be⸗ glücken und zu erfreuen!
Der König iſt die Treppe hinaufgeſtiegen, und er hört es kaum, wie ſeine Gemahlin, die ihm haſtig ge⸗ folgt, iſt, ihn mit freundlichen Worten ruft. Er achtet wol nicht auf die Bedeutung ihrer Worte.—
„Werden Eure Majeſtät mir die Gnade erzeigen, mit mir zu kommen?“


