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aus demſtillen Saal mit den bewegungsloſen, mit⸗ leidsloſen Gäſten.
Er lehnt ſich erſchöpft an ſie, da ſie jetzt im Wa⸗ gen ſitzen und durch die Straßen dahinrollen. Er iſt ſo matt und ſchwach, daß er nicht ſprechen kann. Plötzlich geſchieht etwas Wunderbares. Die Frau fühlt es auf einmal ſo brennend heiß auf ihrer Schulter, auf welcher ſein Haupt ruht, und ſie hört auf einmal ein lautes Schluchzen. Herr von Tzſchoppe
weint, und ſeine Thränen ſind es, welche af ver
Schulter ſeines Weibes brennen.
Sie hat ihn niemals weinen ſehen, und es ſchaudert ſie jetzt, wie ſie dieſe brennenden Tropfen fühlt, denn ſeine Thränen erzählen ihr von der Qual ſeines Gewiſſens.
Sie bringt ihn in ſein Gemach und bettet ihn auf den Divan. Vielleicht wird er ſchlafen und dann wird ihm beſſer werden. Es iſt vielleicht nur ein Paroxys⸗ mus einer ausbrechenden Krankheit. Man muß zum Arzte ſchicken und es werden zedi kühlende Umſchläge nöthig ſein.
Er hat die Augen geſchloſſen und ſcheimt wirklich zu ſchlafen. Seine Frau ſchleicht leiſe auf den Fuß⸗ ſpitzen durch das Gemach hin, öffnet lautlos die Thür


