Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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und geht hinaus, um ihre Anordnungen und ihre Be⸗ fehle zu geben.

Gewiß, er wird ſchlafen, denn es iſt Alles ſtill in ſeinem Gemach. Er ruft nicht und klingelt nicht.

Als der Arzt endlich gekommen, öffnet die Frau Geheimräthin die Thür, um hinein zu blicken und zu ſehen, ob ihr Mann noch ſchlafe. Er iſt nicht mehr auf dem Divan. Sie ſchaut ſich in der Stube um, es iſt Niemand zu ſehen. Sie läßt den Arzt eintre⸗ ten, und dann fragt ſie laut nach ihm und ruft ihn. Endlich hören ſie hinter dem Ofen, der weit in das Gemach hineinragt, ein Geräuſch. Sie treten näher, um zu ſehen, was es ſei, und der Geheimrath von Tzſchoppe ſchaut mit bleichen, verzerrten Zügen dahin⸗ ter hervor.

Seine Frau ſtürzt zu ihm hin.Um Gottes⸗ willen! Was thuſt Du da, was ſuchſt Du da?

Ich ſuche nach der Thür! Ich kann die Thür nicht finden, ſie haben mir die Thür vermauert. Ich bin im Gefängniß, ich kann die Thür nicht finden!

Er ſpringt empor wie ein wildes Thier und tappt an den Wänden umher.

Ich bin ein Gefangener, ſchreit er jammernd, ich kann die Thür nicht finden! Wo iſt die Thür? Dann ſinkt er in Krämpfen zuckend zu Boden nieder.