Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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Hand entgegenſtreckt, ſondern er begrüßt ihn nur mit ceremoniellem Neigen des Hauptes und wendet ſich dann von ihm zu einem Anderen hin, mit dem er viel⸗ leicht eben im Geſpräche begriffen war. Es kommt dem Herrn von Tzſchoppe überhaupt ſo vor, als ob er recht einſam ſei, trotzdem es eine große Geſellſchaft iſt, die um ihn her ſich bewegt. Sonſt war er immer der Mittelpunkt eines Kreiſes vornehmer und ange⸗ ſehener Herren, ſonſt ja das war zu den Zeiten des hochſeligen Königs, und dies iſt heute die erſte große Geſellſchaft ſeit dem Antritt des neuen Königs, in welcher Herr von Tzſchoppe erſcheint. Er ſieht, die

Geſellſchaft iſt eine andere geworden, wie auch der

König ein anderer geworden iſt. Er bleibt allein. Plaudernde Gruppen ſtehen rings um ihn her; aber ſeltſam: wenn er ſich ihnen nähert, ſchweigen die

Herren, und Einer nach dem Anderen entfernt ſich, und

er ſteht wieder allein.

Es wird ihm unheimlich und er rettet ſich gleichſam in eine Fenſterniſche; da duckt er ſich hin⸗ ter den ſeidenen Vorhängen und ſchaut hervor auf die glänzende Geſellſchaft. Niemand ſcheint ihn zu

vermiſſen, Niemand ſich ſeiner Anweſenheit zu erin⸗

nern. Die Herren ſtehen in Gruppen plaudernd um⸗ her oder nähern ſich dem Kreiſe der Damen dort drü⸗