Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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Herrn Geheimrath von Tzſchoppe ihre Orden verliehen. Sie haben ihn damit belohnt für die Demagogenhetze, die Niemand ſo ſehr verſtanden hat, als er. Mit allen ſeinen Orden tritt der Herr Geheimrath von Tzſchoppe, ſeine Frau am Arme führend, eine Stunde darauf in den Geſellſchaftsſalon des Herrn Geheimrathes von Werther ein.

Das war ſonſt ein ſehr guter Freund von ihm. Er hat ihn immer bewundert und belobt um ſeiner Thätigkeit, ſeiner unermüdlichen Verfolgung der Feinde des Vaterlandes willen; er iſt unerſchöpflich geweſen in Verſicherungen ſeiner Freundſchaft, und er dankt es dem Herrn von Tzſchoppe, daß aus dem Regiſtrator ſo nach und nach ein Hofrath und dann ein Geheimer Hofrath geworden, der jetzt ſich kurzweg Geheimrath nennen und große Geſellſchaften geben kann, weil er, Dank dem Geheimrath von Tzſchoppe, ein ſehr gro⸗ ßes Gehalt bezieht. Doch dünkt es den Herrn von Tzſchoppe, als wenn der Herr Geheimrath von ſeiner Facon heute gar nicht ſo verbindlich und eilig wie ſonſt ihm entgegentrete und gar nicht mehr ſo freund⸗ liche Verſicherungen ſeiner Anhänglichkeit für ihn habe. Es dünkt ihn, als ob der Herr Geheimrath von Wer⸗ ther ihm recht langſam entgegenkomme. Er ſcheint gar nicht zu ſehen, daß ihm der Herr von Tzſchoppe die