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lichen Kleid, die Wange abgemagert, das Auge faſt er⸗ loſchen, ſo ſaß er neben der Königin, die ihn gepflegt, wie das ärmſte Weib den kranken Gatten, die ausge⸗ harret und geduldet, alle Launen des Kranken ertragen und ihn beherrſchte durch die Macht der Liebe.
Schon im Jahre 1857 war dem Prinzen von Preußen die Regentſchaft übertragen worden. Zwei Jahre ſchwankte er zwiſchen Geneſen und Nichtgeneſen.
„O Gott, was bin ich für ein armer und elender Mann!“ ſo hörte man ihn in manchen Momenten klagen. Sein ſo klarer Geiſt, berichtet Schmettau, wurde immer dunkler, ſein ſo ſtarkes Gedächtniß wurde immer ſchwächer, ſeine Theilnahme an den Dingen um ihn her immer geringer. Aber eines iſt ihm geblieben bis zuletzt, ſein Glaube. Als die Sprache, die er einſt ſo meiſterhaft zu führen verſtand, ihm ſchon den gewohnten Gehorſam mehr und mehr verſagt, da hat er immer noch gebetet. Seine Blicke ſuchten den Himmel, ſein, Heimath. Als er ſehr ſchwach war, unterhielt ſich die Königin, die ihn nie verließ, mit einem Geiſtlichene der gekommen war, um ihn, wenn möglich, geiſtlichen Troſt zu bringen. Er ſprach zu der hohen Frau von Jeruſalem, da erwachte der König plötzlich aus ſeiner Theilnahmsloſigkeit und ſagte:„Sie ſprachen von dem Jeruſalem da Oben, das iſt ſchön, da wird Freude
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