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zeugt, daß er größtentheils Waſſer trinke, ſchwieg man davon ſtill. Dieſe Lügen ſeien aber nicht zufällig ent⸗ ſtanden, ſondern planmäßig erſonnen. Die Lüge, das er und die Königin katholiſch werden wollten, beruhe 3 auf einem förmlichen, in London gefaßten Beſchluſſe der Demokratie.
Friedrich Wilhelm IV. wurde von ſeinem Volke verkannt und endlich dahin gebracht, daß auch er ſein Volk verkannte. Je weniger er jedoch von der großen Maſſe verſtanden wurde, deſto höher ward er von denen verehrt, die ihn kannten und ſinnige Huldigungen von Perſonen, die ihm fern ſtanden, thaten oft ſeinem Herzen wohl, daß ſich ſchon faſt ganz in den Kreis ſeiner Freunde und ſeiner Familie zurückgezogen. Frau von Chezy ſang ihm ihr Schwanenlied, die große Künſtlerdin Rachel, die den König ſo entzückt, daß er von ihr ge⸗ ſagt haben ſoll, man könne ſich ihr zu Füßen legen, erklärte, daß ſie in ganz Europa keinen geiſtreicheren Mann gefunden habe. Eine überaus ſinnige Huldigung war aber folgende:
Der König verweilte am 17. Auguſt 1851 einen* Tag und eine Nacht in Stolzenfels.
Mitternacht war vorüber und der König noch in ſeinem Zimmer beſchäftigt, als plötzlich in der Stille der Nacht eine reine und helle Stimme im Walde er⸗
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