Teil eines Werkes 
2. Abtheilung : 3. Band (1874)
Entstehung
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Pflege zu bringen, ich kann Ihnen ſogar mittheilen, daß er ſich geäußert, die Höhe ſeines Verdienſtes bei dieſer Sache hänge davon ab, daß der Kranke am Leben bleibe, er erneuerte ihm ſelber den Verband, er wachte an ſeinem Lager, das thut man nicht, wenn man Jemand verderben laſſen will.

Gewiß nicht. Aber ſagen Sie mir, fragte Wil⸗ liams,wie ſoll ich mir das erklären, daß Sie mir Ihre Hilfe zur Befreiung des Unglücklichen verheißen, wenn Sie Ihre eingegangenen Verpflichtungen Ihrem Geſchäftsfreunde gegenüber ſo ſtreng einhalten. Auf der einen Seite wollen Sie das Geheimniß bewahren, auf der andern die Pläne des Geſchäftsfreundes durch⸗ kreuzen.

Der Fremde lächelte.Sie fragen, ſagte er, als ob Sie Juriſt wären und mich ſcharf ins Ver⸗ hör nähmen. Sie haben ganz Recht, es liegt ein Wi⸗ derſpruch darin, aber iſt es etwas ſo Seltenes, daß ein Geſchäft heute gut erſcheint und morgen ſchlecht? Nehmen wir an, meinem Geſchäftsfreunde wären große Verſprechungen gemacht worden und man erfülle die⸗ ſelben ſchlecht, man habe ihn getäuſcht, als man ihn verſichert, die Polizei werde ſich nie in die Sache men⸗ gen und man habe ihn durch dieſe Vorſpiegelung um einen höheren Lohn betrogen, nehmen Sie endlich an,