Teil eines Werkes 
2. Abtheilung : 3. Band (1874)
Entstehung
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mein Geſchäftsfreund habe ſich nach der Perſon des Auftraggebers erkundigt und erfahren, daß ihm ein fal⸗ ſcher Name genannt worden und er habe einerſeits die Ausſicht, für gute Dienſte ſchlecht bezahlt zu wer⸗ den, andererſeits riskire er, wenn er den Vertrag bricht, denuncirt zu werden und die Sache allein ausbaden zu müſſen. Liegt es da nicht nahe, daß er einen Mit⸗ telweg ſucht und ſich mit den Gegnern ſeines Auftrag⸗ gebers in Unterhandlungen einläßt?

Bei Gott, Sie haben Recht, und wenn es ſo ſteht, ſo kann ich viel im Namen des Kranken und ſeiner Familie verſprechen. Retten Sie den jungen Mann, ſagen Sie Ihrem Freunde, er ſolle nicht zu

Schaden kommen, wenn er ein gutes Werk an Stelle

eines ſchlechten thut. Führen Sie mich zu ihm, ich werde jede Sicherheit dafür geben, daß er ſtraflos aus⸗ gehen ſoll

Halt, Halt! Was ich Ihnen ſagte, Herr, war nur eine Annahme, ich habe nicht geſagt, daß es ſo ſei. Es giebt noch andere Möglichkeiten, z. B. die, daß mein Geſchäftsfreund den jungen Mann Jemand übergeben hat und daß dieſer dem Vertrauen, das man in ihn geſetzt, nicht entſpricht, daß er auch von der Sache profitiren will, und in Uebereinſtimmung mit dem erſten Auftraggeber, an den er ſich vielleicht