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im Gefängniß, und ſie wollten ihn darin umkommen laſſen! Nein! Jetzt wurde die Thür geöffnet, und das mürriſche Antlitz des Droſchkenkutſchers erſcheint in derſelben.
„Wollen Sie denn nicht ausſteigen?“ fragte dieſer mit ärgerlicher Stimme.
Dem Geheimrath aber klingt es wie Muſik. Es war nur eine Täuſchung, er iſt nicht gefangen. Er gibt dem Droſchkenkutſcher doppelten Lohn für ſeine Fahrt, und mit haſtigem, geflügeltem Schritt, als wäre er einer ſchlimmen Gefahr entronnen, begibt er ſich in ſein Haus. Es iſt ihm eine Erleichterung, als er die Glocke an ſeiner Wohnung zieht und ſie ſo friſch und fröhlich erklingt. Er iſt auch immer noch ein freier Mann und er kann die Thür öffnen und ſchließen laſſen nach ſeinem Belieben. Und da erſcheint jetzt ſein Diener und neigt ſich tief vor ihm und tritt zur Seite um den Herrn Geheimrath einzulaſſen. Er iſt immer noch der Herr in ſeinem Hauſe und er iſt auch immer noch ein willkommener Mann; denn ſeine Ge⸗ mahlin kommt ihm entgegen mit heiterem, freundlichem Geſicht und grüßt ihn und nimmt ihm mit alter, ge⸗ wohnter Freundlichkeit den Hut aus der Hand und fragt ihn mit herzlicher Stimme, wie es ihm gehe und
ob er nun zu Ende ſei mit den Geſchäften des Tages Muüylb ach, Proteſtantiſche Jeſutten. III. 14


