Teil eines Werkes 
3. Band (1873)
Entstehung
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vorüber, als habe er ſeinen Gruß gar nicht gehört. Ja, es iſt wirklich ſo! ſeufzte Herr von Tzſchoppe in ſich hinein.An dem ſehe ich es, ich bin ge⸗ ſtürzt! Denn warum ſollte dieſer Mann, dem ich nie etwas Böſes zufügte, mich jetzt ſo beleidigen, wenn ich nicht geſtürzt wäre! Es iſt vorbei mit mir, vorbei!. Seine Kniee zitterten ſo ſehr unter ihm, daß er fühlte, er könnte den Weg bis zu ſeiner Wohnung nicht zurücklegen. Er lehnte ſich an die Mauer eines Hauſes und wartete, bis eine Droſchke vorüberkam. Er winkte ihr zu, ſtieg zitternd und ſchwankend ein und hatte kaum die Kraft, dem Kuſſcher zu ſagen, wohin er zu fahren habe. Da ſaß er in der Droſchke, das Aktenbündel feſt in ſeinen Händen preſſend, mit ſtarrem Blick vor ſich hinſchauend. Er merkte es gar nicht, daß das Fuhrwerk anhielt und daß er ſchon an ſeinem Hauſe angekommen war. Endlich erwachte er wie aus einem tiefen Traum und griff nach der Thür. Aber ſeine Hand war ſo ſchwach, daß er den Drücker nicht bewegen konnte, und da ging ein Zittern durch ſeine ganze Geſtalt. Die Thür ging nicht auf. Sollte man ſie vielleicht von Außen verriegelt oder vernagelt haben, oder war er vielleicht in einem Gefängniß, aus dem er niemals wieder herauskommen konnte? Ja,