Teil eines Werkes 
3. Band (1873)
Entstehung
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ſchwach genug, wie ich es hoffe, nicht zu ſein, wäre ich es aber und wollte nachgeben den Bitten und Beſchwö⸗ rungen meiner Tochter und ihr das Vergnügen gewähren, ſo würde ihre Mutter niemals einwilligen, ſolches zu thun. Meine Cornelia iſt aus einem frommen, gottes⸗ fürchtigen Hauſe und vielleicht nach den Begriffen der Damen, die in der Welt gelebt, hat ſie kleinliche und beſchränkte Anſichten. Aber es ziemt ſowol mir, ihrem Gatten, als ihrer Tochter dieſe Anſichten der Frau und Mutter zu ehren und ſich ihnen zu unterwerfen; dem⸗ gemäß wird meine Tochter niemals ein Reitpferd be⸗ ſteigen dürfen. Ich bitte, Frau Baronin, ſprechen wir nicht weiter darüber.

Nun gut denn, ſprechen wir nicht weiter darüber, ſagte die Baronin lächelnd,aber ſprechen wir darüber, weshalb Sie allein gekommen und nicht Ihre Familie mit ſich gebracht haben? Es wäre ſo hübſch und es dünkt mich auch ſo natürlich, daß die Brüder mit ihren Familien an den Sonntagen zuſammen wären und ſich der ſchönen Stille und des Friedens mit einander er⸗ freuten.

Es wäre natürlich, wenn es gegenſeitig ſein könnte, ſagte der Paſtor,doch dürfen wir nicht wa⸗ gen, die Frau Baronin in unſer niederes und einfaches Haus einzuladen zu einem frugalen bürgerlichen Mahle,