der Teufel war, der ihn verſuchte und mit böſen Ge⸗ danken ihn verlockte. „Es ſteht in dem Teſtamente ſeiner Mutter und
ſeines Vaters alſo geſchrieben“, flüſterte er leiſe:„Der* Baron Alphons von Schwing erbt von ſeiner Mutter die Güter, die ſie gekauft und an ſich gebracht und deren Erbfolge, welche kraft der Zuſtimmung des Königs, auf ihn übergeht. Seine Söhne werden die Nachfolger des Majorats; nur eine Ausnahme gibt es: wenn der Baron keine legitimen Erben hat, oder wenn er eine nicht ſtandesgemäße Ehe eingegangen iſt, fallen die Güter an den älteren Bruder. Auch dann erhält er ſie, wenn der Baron Alphons von Schwing keine männlichen Erben hat.— Ja, ja, ganz genau ſo lau⸗ 3 tet das Teſtament! Es ſteht mit feurigen Lettern in meinem Herzen eingezeichnet, ſo lautet es. Es iſt
aalſo ſchon deshalb dringend nöthig, daß der Baron ſeine legitimen Erben in das Kirchenbuch eintragen läßt und den Trauſchein mir übergibt, auf daß ich die
Baronin von Schwing, geborene Gräfin von Apponi, 5 auch eintrage in das Kirchenbuch. Ich will das be⸗
ſorgen, es ſoll ſchon in den nächſten Tagen geſchehen, und— o Gott“, rief er auf einmal ganz laut und ein Beben ging durch ſeine hagere Geſtalt hin,„o Gott, wenn er nun nicht im Stande wäre, mir dieſen 3


