Teil eines Werkes 
2. Band (1873)
Entstehung
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18 ſeiner Jünger, mich, den Siegelbrecher Dieſtel. Aus⸗ geſtoßen waren wir Beide aus der menſchlichen Geſell⸗ ſchaft, kein Amt ſollten wir fürder mehr verwal⸗ ten können, und die Gemeinden, welche uns Beide als Prediger zu ihren Hirten gewählt, ſollten gezwun⸗ gen werden, andere Hirten ſich zu wählen und zu ent⸗ ſagen ihren Lehrern. Aller bürgerlichen Ehren in der Welt ſollte der große Prophet in der heiligen reinen Lehre entſetzt werden und mit ihm ſein demüthiger Jünger; nimmer ſollten ſie Beide ein öffentlich Amt begleiten dürfen. Und, o Gräuel aller Gräuel, ſo weit war das öffentliche Gericht in ſeiner Blindheit gegangen, daß es den Hochwürdigſten aller Hochwür⸗ digen, den Archidiaconus Ebel, verdammen wollte, in einer Strafanſtalt zu bleiben,ſo lange, wie dieſe Verſtockten ſagten,ſo lange, bis er ſich gebeſſert habe. Alſo hat gelautet das Urtheil, welches das Criminal⸗ gericht zu Berlin im vorigen Jahre, dem Jahre 1839 erlaſſen hat. Aber Gott hat ſeine Hand ſchützend ausgebreitet über den Märtyrer der heiligen Sache.

Gott hat nicht gewollt, daß das unheilvolle, ungerechte weltliche Urtheil zur Ausführung komme. Roch ehe es geſchehen konnte, ſendete Gott den Tod, daß er das ewige Leben ſchütze. Die Thronbeſteigung des Königs Friedrich Wilhelm IV. hat die Gnade und die