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Die Liebe, die Begeiſterung erhielten ſie jung und wehrten dem Alter, daß es keine Runzeln zurück⸗ laſſen durfte, und leuchteten über ihrem Angeſicht, daß es immer ſtrahlte mit den Roſen der Jugend.
Das ſagte Ida von der Gröben zu denen, welche ihre Schönheit und ihre ewige Jugend prieſen.
„Es iſt der Glaube der mich jung erhält, es iſt die Liebe, die mich nicht altern läßt.“
Und dieſer Glaube und dieſe Liebe ſtrahlen in heiligem Entzücken auch jetzt von ihrem Angeſicht, jetzt, da ſie ihn erwartet, ihn, der ihres Lebens Licht und Sonne iſt!
Jetzt, da ſie ein Geräuſch hört hinter der Thür, jetzt fliegt es wie ein Sonnenglanz über ihr Geſicht hin und ganz unwillkürlich hebt ſie ſich empor von ihrem Seſſel und ſtarrt mit freudeſtrahlendem Geüüht nach der Thür hin.
Und da öffnet ſich die Thür und da erſcheint zu⸗ erſt der erſte ſeine Jünger,„der Siegelbewahrer aus der Apokalypſe“, der tapfere und wortemächtige Dieſtel.—
Die Frauen erheben ſich bei ſeinem Erſcheinen, die Männer neigen ehrfurchtsvoll das Haupt. Er geht langſamen Schrittes hin nach dem Tiſche und bleibt neben demſelben ſtehen.


