Teil eines Werkes 
2. Band (1873)
Entstehung
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Und nun dicht neben der Thür ſtrahlend das An⸗ geſicht, ein Lächeln um den ſchönen Mund, ſitzt die erſte Seelenbraut,die Lichtnatur, Gräfin Ida von der Gröben; die Auserkorene, die Erhabene, der Mund ihres Herrn, durch welchen er kündet ſeine Befehle, ſeine Weisheit und ſeine Lehre. Er ſelbſt iſt zu er⸗ haben und zu groß, um mit irdiſchen Dingen ſich zu befaſſen, um in irdiſche Worte ſeine Wünſche, ſeine Befehle einzukleiden.

Ida, die Seelenbraut, die Lichtnatur, die iſt ihres Herrn erſte Jüngerin, und ſie pflegt zu ſagen:Ihm bin ich, was der Jünger Johannes war, als er, der Meſſias, zum erſtenmale den Menſchen erſchien. Nun, bei ſeinem zweiten Kommen und Erſcheinen, nun wählte der Sohn des Menſchen, welcher zugleich der Sohn Gottes iſt, ſich ein Weib zu ſeinem Liebling, und die Nächſte iſt ſie ſeinem Herzen. Durch ſie kün⸗ det er der Welt das Geſetz der Liebe, das Geſetz des Gehorſams und der Treue.

Viel hat ſie gelitten in jüngeren Tagen, die Grä⸗ fin Ida von der Gröben; ein großer Schmerz iſt durch ihr Leben gezogen, gleich am Beginne desſelben. Der Mann, den ſie geliebt, dem ſie als fünfzehnjähriges Mädchen ihre Hand gegeben, folgte wenige Tage ſchon nach ihrer Vermählung dem Rufe ſeines Vater⸗