Teil eines Werkes 
2. Band (1873)
Entstehung
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ſchauen und hören. Und alſo, wenn es Ihnen gefäl⸗ lig iſt, treten wir unſere Wanderung an.

Thun wir das, kommen Sie, mein Herr. Ge⸗ ben Sie mir den Arm und laſſen Sie uns gehen. Mein Kammerdiener kennt die alten Gänge und Kor⸗ ridore des Schloſſes ganz genau, und ich habe ihn beauftragt, uns durch eine Hinterthür hinauszulaſſen, damit wir nicht an den Schildwachen vorüberzugehen haben. Gehen wir alſo.

Sie traten in das kleine Nebengemach ein, in welchem der Kammerdiener ihrer wartete. Leiſe ſchlüpf⸗ ten ſie dem Voraneilenden naͤch durch die Korridore und über die engen Treppen bis zu der Seitenthür, welche hinausführte auf eine kleine dunkle Quer⸗

gaſſe.

Wir haben nicht weit zu gehen Excellenz, flüſterte der Paſtor, indem er haſtig mit dem General dahinging.Nur noch wenige Minuten und wir bie⸗ gen in die alte Langgaſſe ein.

Hält denn Ebel heute wieder ſeine Andacht in der altſtädtiſchen Kirche, deren Archidiaconus er war? fragte Thiele.

Nein, Excellenz, man hat den Hohen und Herr⸗ lichen ja ſeines Pfarramtes entſetzt und ihm die Kirche, die Stätte ſeiner erhabenen Triumphe, verſchloſſen.