6 die Ebel, der Gottmenſch, uns kündet. Es iſt die Lehre von der Erkenntniß der Wahrheit. Wer an Ebel glaubt, der hat die Wahrheit gefunden und den reinen erhabenen Menſchen, welcher zugleich Chriſtus iſt. Wer an ihm zweifelt der iſt noch in den Banden des Teufels. Denn der Teufel iſt nicht ein Gedanke, ſondern ein Weſen; er wandelt umher unter den Menſchen, um ſie zu verſuchen und abzuwenden von dem Heiligen und der Wahrheit. Und dies nun iſt die heilige Offenbarung Ebel's, daß er den Teufel zu finden und ihn auszurotten weiß. Dazu bedarf er freilich ſeiner Erzengel, und dieſe Erzengel, das ſind ſeine Frauen.“
„Wie ſeine Frauen?“ fragte der General ganz erſchrocken.
„Ja, ſeine Frauen“, wiederholte der Paſtor. „Aber es iſt dieſes Wort nicht menſchlich zu nehmen, ſondern nur im höchſten, reinſten Sinne der Erkennt⸗ niß! Denn nichts Menſchliches und Fleiſchliches iſt in dem Gottgeſandten und an ſeinen Frauen zu finden. In der Erkenntniß, in der ewigen Liebe, in der rei⸗ nen Sphäre des Ueberſinnlichen leben ſie und gehören ſie ſich einander, und ſo erleuchten ſie alle die, welche
ſich ihnen nahen. Es läßt ſich dies Alles mit Worten
nicht faſſen und ſagen, Excellenz, es in beſſer, Sie
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