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„Ah, ich bin allezeit gern bereit, die Bitten mei⸗ ner Stände anzuhören. Oeffnen Sie die Thür, Herr Baron, und heißen Sie die Herren von der Deputation eintreten! Wir wollen jetzt die Feierlichkeit beginnen laſſen!“ Er trat zurück an den Schreibtiſch, und vor demſelben mit dem Rücken ſtehend, ſtützte er die Hände auf denſelben auf.
Der Baron that, wie Se. Majeſtät befohlen öffnete die Thür und ließ die Herren von der Depu⸗ tation eintreten.
Sie kamen mit etwas verdüſterten Geſichtern, 5 denn das lange Warten erſchien ihnen vielleicht als eine Beleidigung ihrer Würde. Der Baron übernahm es, die drei Mitglieder der Deputation Sr. Majeſtät zu nennen.
Er nickte nur leicht mit dem Kopf bei dem Na⸗
men der beiden älteren Edelleute; doch als der Baron zuletzt ſeinen Sohn vorſtellte, trat der König haſtig einen Schritt vorwärts und winkte den jungen Mann. ein wenig zu ſich heran.
„Laſſen Sie ſich anſehen, mein lieber Freiſtaats⸗ bürger. Denn, nicht wahr, Sie ſind in Amerika ge⸗ boren, in den Freiſtaaten?“ fragte er haſtig.
„Ja, Majeſtät.“
„Und wie alt?“
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