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gepeinigte Menſchheit dort ſollte er fragen um die Lö⸗ ſung des Räthſels von den drei Worten, die der ruſ⸗ ſiſche Czar nicht verſteht. Ach“, fuhr der König dann nach einer kleinen Pauſe nachdenklich fort,„ach, was kümmern mich die Räthſel des ruſſiſchen Czarens, auch mir wird das Leben viele Räthſel aufgeben— doch“, unterbrach er ſich plötzlich haſtig, indem er leiſe zu⸗ ſammenſchrak,„doch, ich vergeſſe die erſte Pflicht der Könige. Hat doch ſchon Ludwig XIV. geſagt:„Die erſte Pflicht der Könige iſt die Höflichkeit, daß man nicht auf ſich warten läßt.“ Und der ruſſiſche Czar hat es mir ja geſagt, Alexander v. Humboldt wartet.“
Er trat zu der Handklingel und drückte leiſe an dieſelbe, jetzt öffnete ſich wieder die kleine Seitenthür und Schöning trat ein, aber mit ganz verändertem Geſicht, ganz Demuth, ganz Ergebenheit, ein ſchmerz⸗ liches, ſanftes Lächeln auf den Lippen.
„Schöning“, rief der König,„ich grüße Deine Herrlichkeit! Haſt heute mit mir geſchmollt und gegrollt, Du Alter.“
„Gott mag verhüten, daß ich ſolcher Rebellion jemals mich erdreiſten ſollte“, rief Schöning mit dem Ausdriick des Entſetzens.
„Ja, ja, kenne die Redensarten“, ſagte der König, haſtig ihm mit der Hand winkend,„kenne die Redens⸗


