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Sorgfältig ſchaute er ſich um nach allen Seiten, dann trat er zu dem Tiſch des Königs hin und legte das Papier, welches er mit ſich gebracht, auf denſel⸗ ben nieder, gerade auf das Teſtament des„hochſeligen“ Königs. Dann blieb er noch einen Moment ſtehen, ſchaute lauſchend nach der Thür hin, und als dort noch Alles ſtill war, ſchlüpfte er leiſe auf den Zehen wieder durch das Gemach dahin, und die Seitenthür ſchloß ſich wieder hinter ihm.
Wenige Minuten ſpäter, und die große Thür ward haſtig wieder aufgeriſſen und der König trat herein..
Von unten her vernahm man lautes Trommelwir⸗ beln und die ſchmetternden Klänge dreimaliger Fan⸗ faren der Huſaren, welche heute in dem zweiten Hofe, den der Kaiſer eben ohne Zweifel paſſirte, die Wache hielten.
Der König nickte leiſe und ein ſeltſames Lächeln flog über ſein Antlitz hin.
„Apage, Satanas“, ſagte er leiſe lächelnd.„Ja, er trat zu mir heran als der Verſucher, um mir die Welt anzubieten, wenn ich dafür den Kantſchu adop⸗ tiren wollte. Der Kantſchu und ſein abſcheuliches Sibirien, das iſt ſeine Welt. Er ſollte einmal ſelber nach Sibirien gehen, mein theurer Schwager, und die


