Teil eines Werkes 
1. Band (1873)
Entstehung
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iſt als der Schlußſtein der großen europäiſchen Allianz zu betrachten. In dieſen Worten iſt das Stillſtehen und doch auch das Vorwärtsſchreiten in der Liebe geboten, und die Liebe und Freundſchaft zwiſchen uns iſt als ein erneuertes Bündniß der Eintracht und des Friedens zu betrachten. Nicht wahr, mein Bruder, ſo wollen wir Beide es verſtehen: Stehen bleiben und doch vorwärts ſchreiten in Liebe, in Eintracht! Nicht das alte Vergangene wollen wir heraufbeſchwören und als Beiſpiel betrachten, ſondern aus dem Beſte⸗ henden die Zukunft ſich entwickeln laſſen. Ich baue auf Gott und gedenke und hoffe, nichts zu thun ohne ſeinen Segen und außer ſeinem Willen. Und in die⸗ ſem freudigen Wollen und Denken meine ich, wird es mir gelingen, mein Volk glücklich zu machen. Ein Vorwärtsſchreiten freilich iſt dabei nothwendig, das habe ich wol ſchon erkannt. Die Feſſeln waren vielleicht zu ſtramm angezogen, mit welchen man den Geiſt des Volkes einzuengen trachtete, und es wird wol nöthig ſein, den Geiſtern etwas mehr Freiheit zu gewähren.

Freiheit! rief der Kaiſer haſtig,Sie ſprechen da von den drei Worten, die mich ſo oft zum Nach⸗ denken zwingen, das zweite große aus, das Wort Frei⸗ heit. Ja freilich, es iſt jetzt ſo Sitte und Brauch, daß man ſchreit, es gebühre den Völkern mehr Freiheit, und

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