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XIII. Schluß.
Und endlich war dieſe traurige Pilgerfahrt been⸗ det, endlich war Hortenſe wieder heimgekehrt in ihre Berge, heimgekehrt nach Arenenberg, auf ihre reizende Villa, die auf einer Höhe unmittelbar am Ufer des Bodenſees gelegen, einen lieblichen Ueberblick über den majeſtätiſchen See mit ſeinen Inſeln, und ſeine mit Städten und Dörfern umkränzten Ufer gewährt.
Ehre dem Canton Thurgau, der, als alle Welt von der bei dem Schickſal und den Regierungen in Ungnade gefallenen Königin ſich abwandte, als ihre nächſten Verwandten ſelbſt, der Großherzog und die Großherzogin Stephanie von Baden ihr den Aufent⸗ halt in ihrem Lande verweigern mußten, den Muth hatte, der Herzogin von St. Leu ein Aſyl zu bieten, und ihr auf dem freien Boden der kleinen Republik eine Stätte zu gewähren, von der das Uebelwollen und Mißtrauen der Mächtigen ſie nicht wieder ver⸗ treiben konnten!
In Arenenberg ruhte Hortenſe aus von ihren Schmerzen. Mit blutender Bruſt und beſtäubten Füßen kehrte ſie wieder heim in ihr Haus, ihr Herz zerſchmettert von dem furchtbarſten Schlag, von dem Verluſt eines edlen und geliebten Sohnes, ihr Geiſt gebrochen und darnieder gebeugt von der Härte und Grauſamkeit der Welt und der Menſchen, welche in der feigen Furcht ihres Egoismus ſogar der heilig⸗ ſten und unvergänglichſten aller Religionen, der Rée⸗ ligion der Erinnerungen, untren geworden waren!
Wie viele, die ihr einſt Liebe und Dankbarkeit


