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Sohn alle die Plätze zeigen, die ſie einſt mit dem Kaiſer und ihrer Mutter in den Tagen des Glückes geſehen.
Dieſe Plätze ſchienen jetzt ſo einſam und verlaſ⸗ ſen, wie ſie ſelber es war. Welch eine Pracht hatte einſt in Ermenonville geherrſcht als der Kaiſer den Beſitzer deſſelben zu den großen Jagden, welcher die⸗ ſer ihm zu Ehren veranſtaltete, beſucht hatte! In den Gängen des Parks, der damals von tauſend und tauſend Lampen erhellt geweſen, wucherte jetzt das Gras; ein elendes baufälliges Boot führte hinüber zu der Pappelinſel, die dem Andenken Jean Jacque's geweiht iſt, und auf deſſen Monument Hortenſe und Louis Napoleon jetzt ihre Namen einzeichneten.
Noch verödeter und trauriger erſchien Morfon⸗ taine; die Alliirten hatten es 1815 geplündert, und ſeitdem war es nicht wieder reparirt worden. In Mor⸗ fontaine war unter dem Conſulat der Friede mit Ame⸗ rika gezeichnet worden, dort hatte Hortenſe einem herrlichen Feſt beigewohnt, das Joſeph Bonaparte, damals der Beſitzer von Morfontaine, ſeinem Kaiſer⸗ lichen Bruder gegeben.
In St. Denis gab es für Hortenſe noch heiligere und ſchönere Erinnerungen, denn daſelbſt befand ſich das große Erziehungshaus für die Töchter höherer Militairs, deſſen Protectrice ſie geweſen. Sie wagte es nicht, ſich zu zeigen, denn dort, das wußte ſie wohl, hatte man ſie nicht vergeſſen; es gab noch Viele dort, welche ſie kannten und liebten, und nur den Fremden und Gleichgültigen durfte ſie ſich zeigen.
Aber ſie beſuchte doch die Kirche und ſtieg mit Louis Napoleon hinunter zu den Gewölben. Ludwig XVIII. allein ruhte in den Hallen, welche das Kai⸗ ſerreich reſtaurirt hatte, um darin die neuen von Frankreich adoptirte Herrſcherfamilie aufzunehmen lche


