Teil eines Werkes 
2. Band (1858)
Entstehung
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empor, ſeine Augen flammten, und auf ſeinen Wan⸗ gen brannte zugleich die Fieberhitze des Zorns und der Krankheit.

„Meinen Namen ablegen!“ rief er.„Wer wagt es, mir einen ſolchen Vorſchlag zu machen! Denken wir an alle dieſe Dinge nicht mehr, meine Mutter! Kehren wir in unſere Zurückgezogenheit zurück. Ach Du haſt Recht, meine Mutter, unſere Zeit iſt vorüber, oder ſie iſt noch nicht gekommen!“

IX. Der Herzogin Abreiſe von Paris.

Indeſſen die Aufregung verſchlimmerte den Zu⸗ ſtand des Kranken noch mehr, und ließ das Fieber mit erneuerter Heftigkeit zurückkehren. Hortenſe wich nicht mehr von ſeinem Lager, ſie ſelber legte Eisum⸗ ſchläge um ſeinen Hals, ſie ſelber war behülflich, ihm dir Blutegel anzuſetzen, welche der Arzt verordnet hatte.

Aber dieſe ſtete Angſt und Erregung, all' dieſe Schmerzen der Gegenwart und der Vergangenheit, welche auf ſie einſtürmten, hatten endlich die Kräfte der zarten Frau aufgerieben; auch auf ihren Wangen brannte jetzt Fieberhitze, und der Arzt machte es ihr zur dringenden Pflicht, täglich ſich Bewegung zu machen, in die Luft zu gehen, wenn ſie eine Krank⸗ heit vermeiden wolle. 8

Hortenſe gehorchte. In der Dämmerſtunde des Abends verließ ſie jetzt täglich das Krankenbett des

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