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zufordern, ihre Anſprüche an Frankreich 3 zu normiren, und alle ihre Wünſche in Bezug auf lhre Zukunft ihm mitzutheilen.— Hortenſe hatte jetzt nur den einen nächſtliegenden Wunſch: die Geneſung ihres Sohnes, dann die Bitte, daß es ihrer eigenen ſchwa⸗ chen Geſundheit vergönnt ſein möge, im Lauf des Sommers eins der franzöſiſchen Pyrenäenbä ider be⸗ ſuchen zu können.
Der Miniſter verſprach, ihr dieſe Erlaubniß beim
Könige und den bald zuſammentretenden Kammern zu erwirken.„Man wird ſich auf dieſe Weiſe nach und nach an Ihre Anweſenheit gewöhnen,“ ſagte Caſimir Perrier zu der Herzogin.„Was Sie perſön⸗ lich anbetrifft, ſo wird man ſehr geneigt ſein, Ihnen die Thore Ihres Vaterlandes weit zu öffnen. Aber mit Ihrem Sohn iſt es etwas Anderes. Sein Name wird ihm ein fortwährendes Hinderniß ſein! Tann er ſpäter wirklich wünſcht, in der Armee Dienſte z nehmen, ſo müßte er vor allen D Dingen ſeinen Anmtn ablegen. Wir ſind verpflichtet, das Ausland zu ſcho⸗ nen, Frankreich iſt in ſo viele Parteien zerklüftet, daß ein Krieg nur verderbenbringend ſein würde, deshalb muß ihr Sohn ſeinen Namen ändern, wenn—“
Aber jetzt unterbrach ihn die Herzogin mit glü⸗ henden Wangen, erröthend vor Unwillen und Zorn. „Wie,“ rief ſie,„dieſen edlen Namen, mit dem Frank⸗ reich ſich ſchmücken darf, dieſen Namen ſollten wir verbergen, ihn verhüllen, als ob wir uns ſeiner zu ſchämen hätten?“
Und außer ſich, in ihrer Erregung ſogar den lei⸗
denden Zuſtand ihres Sohnes nicht achtend, eilte ſie
zu ſeinem Lager hin, um Louis Napoleon in fliegen⸗ den Worten zu berichten, welchen Vorſchlag ihr der Miniſter Louis Philipp's gemacht.
Der Prinz richtete ſich ungeſtüm auf ſeinem Lager


