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ſeine Siege, ſeine Wohlthaten und die Liebe des franzöſiſchen Volkes auf ſein Haupt geſetzt! Und end⸗ lich war da die Kapelle und dieſer Altar, vor dem der Kaiſer Napoleon ſeinen Neffen Louis Napoleon über die Taufe gehalten hatte!— Alles war geblie⸗ ben, ſo wie es einſt geweſen, nur der engliſche Gar⸗ ten, den Hortenſe mit ihrer Mutter angelegt und ge⸗ pflanzt, war mächtig und herrlich herangewachſen, und ſang mit ſeinen rauſchenden Wipfeln der armen verbannten Pilgerin ein trauriges Lied von der Länge der Zeit, welche ſie von ihrem Vaterlande getrennt geweſen!
Weiter wanderte das trauernde Paar, und end⸗ lich langten ſie vor der Barrière von Paris an. Hortenſe war in dieſem Moment nur Franzöſin, nur Pariſerin, und alles Andere, alle Schmerzen,
alle Leiden vergeſſend, wollte ſie ihrem Sohn nur die Honneurs von Paris machen. Sie befahl dem Poſtillon, ſie über die Boulevards bis zur Rue de la Paix zu fahren, und dort vor dem erſten beſten Hötel von Bedeutung anzuhalten. Das war der⸗ ſelbe Weg, den die Herzogin von St. Leu vor ſechs⸗ zehn Jahren, von einem öſterreichiſchen Offizier escortirt, gemacht hatte! Damals hatte ſie Paris bei Nacht ver⸗ laſſen, hinausgeſtoßen gewiſſermaaßen von den Alliirten, welche ſie, die arme ſchwache Frau, mit ihren kleinen Knaben ſo ſehr fürchteten, daß man in einzelnen Diſtancen auf ihrem Wege die Truppen unter Waffen aufgeſtellt hatte, um, wie man ſagte, ihren Weg zu beſchützen. Jetzt nach ſechszehn Jah⸗ ren kehrte Hortenſe auf demſelben Wege wieder heim nach Paris, immer noch eine Verbannte, Heimath⸗ loſe, und neben ihr der Sohn, deſſen Haupt nicht bloß von dem Verbannungsdeeret Frankreichs, ſondern von dem Proſcriptions⸗Edict Oeſterreichs bedroht war!


