Teil eines Werkes 
2. Band (1858)
Entstehung
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Exemplar der„Charte“, und wie bei der Bibel war auch hier jedes Blatt mit einer Tauſendfranesnote bedeckt.

Für ſo viele Beweiſe königlicher Großmuth ließ die ſchöne Gräfin es ſich vielleicht recht gern gefallen, daß man ſie allgemein„die Tabaksdoſe des Königs“ nannte, welche Benennung daher ſeinen Urſprung hatte, daß König Ludwig XVIII. es liebte, auf die weiße, üppige Schulter der Gräfin etwas Schnupf⸗ tabak zu ſtreuen, und denſelben von dort mit ſeiner Naſe aufzuſchnauben.

VIII. Der Salon der Hergogin von St. Leu.

Während in den Tuilerien die Etiquette und die Leichtfertigkeit des alten Frankreichs wieder eingeführt ward und Herr von Blacas in ſorgloſeſter Unbeküm⸗ mertheit regierte und ſich bemühte, die Zeit rückwärts zu drehen, ging die Zeit vorwärts.

Während aus dem fortwährenden Kampf des al⸗ ten und des neuen Frankreich bald genug das unzu⸗ friedene Frankreich hervorging, machte Napoleon, der Kaiſer von Elba, im Geheimen ſeine großartigen Erobe⸗ rungspläne, bereitete er im Einverſtändniß mit ſei⸗ nen Getreuen ſich vor, das Exil zu verlaſſen und nach Frankreich zurückzukehren.

Die Armee, das wußte er, war ihm getreu geblie⸗ ben, die Armee, welche laut rief:„Vive le roi!“